17 | 25.11.2019

MELANGE :
Porzellan. Schmuck. Malerei.

30.11.2019 – 24.01.2020

Offene Galerie an allen Advents-Samstagen
11 – 16 Uhr

Karin Babloks dünnwandige Porzellangefäße

sind unverkennbar, wie ein Markenzeichen, ohne sich je zu wiederholen. Obwohl alle Arbeiten zweifellos Gefäße sind, tritt eine auf eine reine Funktionalität achtende Formbildung in den Hintergrund. So zerschneidet sie die auf der Scheibe entstandenen rotationssymmetrischen Formen und setzt sie neu zusammen. Es entstehen Gefäße mit verschiedenen Gesichtern, mit Kanten, die trotz ihrer Asymmetrie eine formale Klarheit und Strenge behalten. Mit der anschließenden Bemalung geht sie ein auf Formen und Flächen. Sie führt den Pinsel kraftvoll-spontan mit schneller Geste. Die Bemalung ist dabei nicht nur dekorative Verzierung – sie lässt Form und Malerei zu einer Einheit verschmelzen. (Dr. Walter Lokau/ maxgalerie)

“Wie aus dem Meer gefischt” Wandobjekte aus Porzellan von Christiane Schmidt

Handgefertigte, modellierte und mit Ornamenten angarnierte Unikate, die glasiert, bemalt und bis zu 3 mal gebrannt werden.

Schmuck aus plissiertem Stoff von Alexandra Tsoukala

Jede federleichte Halskette – aus acht dünnen, gefalteten Stoffsträngen, die eine wunderbare taktile Textur ergeben – fängt das Licht ein und bewegt sich mit der Bewegung der Trägerin, wobei die Schatten jedes Strangs gleichzeitig dargestellt werden.

Freche Ringe von Tom Stöckl

giesst seine unkonventionellen Ringe in 2-3 Durchläufen komplett aus bunt eingefärbtem, transparenten Epoxydharz. Das Material In seiner Rohform ist transparent, flüssig und launisch Seine Kunden lieben die stimmige Komposition von Material, Form, Farbe und Transparenz. Er selbst die Tatsache, dass Gießharz eine Materialität besitzt, die zum Gestalten auffordert.

Malerei von Esther Balasz

Vielleicht kann man die Werke von Esther Balasz als ein Rückzug der Künstlerin in einen ästhetischen Raum sehen. In diesem Raum reflektiert sie die Eigenschaften der Farbe, ihr Verhältnis zum Licht und die Reaktionen zum Beispiel von Türkis zu Blau. Dort balanciert sie mit Flächen, spielt mit Proportionen. Man spürt und sieht die Vorsicht, den Versuch, das Tasten, ein Vor und Zurück ­ doch es ist in Wahrheit ein selbstbewusstes Beharren auf der Autonomie der Malerei. Das Bild kommt aus der Farbe und entsteht aus der Prozesshaftigkeit der Maltechnik.