2 | „Melange 2“ | Umlauf-Orrom/Schumann/Maurer/Taschowsky2017-09-27T16:07:24+00:00

2 | 26.5.2017

Prä­sen­ta­ti­on in der Gale­rie 2. OG,
Auf­gang Phil­ip­pi­ne-Wel­ser-Stra­ße 17:

Melan­ge 2″

Frei­tag, 2. Juni, 16 – 19 Uhr
Sams­tag, 3. Juni, 11 – 14 Uhr

Lauf­zeit bis 28. Juli 2017

Wir freu­en uns auf schö­ne Begeg­nun­gen!
Anet­te Urban | Wolf­gang Rei­chert

Ulri­ke Umlauf-Orrom | Glas­ge­fä­ße
Seit drei­ßig Jah­ren arbei­tet sie mit Glas, in vie­len unter­schied­li­chen  Tech­ni­ken, zur Zeit in einem von ihr ent­wi­ckel­ten Fusing-Ver­fah­ren. Sie  ist sehr von der Kom­ple­xi­tät der japa­ni­schen Tex­til­kunst inspi­riert und  kom­po­niert Glas von einer fast stoff­li­chen Qua­li­tät durch das Ver­we­ben von  Far­be und das gleich­zei­ti­ge Ein­fan­gen von Luft und Licht.  Stets aufs Neue fas­zi­niert die Meta­mor­pho­se, die das Glas unter ihren  Hän­den durch­läuft — die Ver­wand­lung von farb­lo­sen Schei­ben zu Glas­ob­jek­ten  von sat­ter, voll­to­ni­ger Far­big­keit oder sanf­ten, halb­trans­pa­ren­ten  Farb­ver­schmel­zun­gen mit linea­ren Struk­tu­ren oder expres­si­ven Mus­tern.

Hei­ke Schu­mann | Schmuck
Im Fokus ihres Schaf­fens ste­hen altes und neu­es Hand­werk. Der Künst­le­rin  lie­gen vor allem das Ent­wi­ckeln neu­er Mate­ria­li­en und Tech­ni­ken,  expe­ri­men­tel­les Arbei­ten und das Umwan­deln von schon vor­han­de­nen Din­gen am  Her­zen. Sie sucht die Schön­heit im All­täg­li­chen und ver­wan­delt arme  Mate­ria­li­en und Res­te, zum Bei­spiel Kunst­stoff und ver­schie­de­ne Höl­zer,  durch arbeits­in­ten­si­ve Pro­zes­se in etwas Wert­vol­les. Dabei nutzt sie  Struk­tu­ren und Far­ben, um unter­schied­li­che Effek­te zu errei­chen.  So ent­ste­hen in Hand­ar­beit far­ben­fro­he, feder­leich­te und ein­ma­li­ge  Schmuck­stü­cke.

Susan­ne Mau­rer | Male­rei
Die Künst­le­rin aus Ber­lin (HfBK Braunschweig/Prof. Hart­mut Neumann/Prof.  Arved D. Gorel­la) ver­steht sich als Land­schafts­ma­le­rin. Ihr  kom­po­si­to­ri­sches Motiv  ist der Hori­zont. Mit der Tra­di­ti­on der Land­schafts­ma­le­rei ver­traut,  ent­wi­ckelt sie Bil­der, die eher auf eine Ide­al­land­schaft als auf  eine bestimm­te Regi­on ver­wei­sen. Sie geht mit For­scher­drang dem Ele­ment  Far­be auf den Grund und erreicht so, dass sich abs­trak­te und  rea­lis­ti­sche Male­rei gegen­sei­tig stei­gern.

Marc Taschow­sky | Male­rei
Als Maler bedient sich Taschow­sky (HfBK Braunschweig/Prof. Her­mann Albert)  der Frag­men­te unse­res kol­lek­ti­ven Bild­spei­chers. Er erfin­det kei­ne  Figu­ren, son­dern benutzt alle die vor­ge­fer­tig­ten Moti­ve, die für Ihn als  Maler inter­es­sant sein könn­ten. Er iso­liert sie aus ihrem ursprüng­li­chen  Zusam­men­hang und wan­delt sie in ein kon­stan­tes – schon eini­ge hun­dert  Jah­re
altes – Medi­um um: in Male­rei. Das unfer­tig Flüch­ti­ge erin­nert an  Weg­werf­kul­tur und vor­der­grün­di­ge Lebens­sicht. Marc Tasch­kow­skys Bil­der  erzäh­len von kind­li­cher Fas­zi­na­ti­on und Fixie­rung auf die­se  Wirk­lich­keits­il­lu­si­on.