1 | „Melange 1“ | Feil/Löffler/Rompza/Noack/Schwaag/Spitzer/Hennig2017-09-27T16:07:18+00:00

1 | 15.3.2017

Eröff­nung der Ver­kaufs­räu­me im 2. OG

Sams­tag, 25. März 2017, 11 – 17 Uhr
Sonn­tag, 26. März 2017, 11 – 17 Uhr

mit Son­der­aus­stel­lung „Melan­ge 1“.

Die Aus­stel­lung läuft bis Ende April.

: Schau­raum
im Licht­hof der max­pas­sa­ge
Maxi­mi­li­an­stra­ße 14
86150 Augs­burg
8 – 20 Uhr

: Gale­rie und Ver­kauf
2. OG
Phil­ip­pi­ne-Wel­ser-Stra­ße 17
bit­te klin­geln oder nach Ver­ein­ba­rung
Tel. +49 821 152049

Bir­git Feil | Stutt­gart :
Men­schen wie Du und ich

In der Kunst des Model­lie­rens hat Bir­git Feil ein sehr hohes Niveau erreicht.
Kenn­zeich­nend für ihre Arbeit ist eine ganz merk­wür­di­ge Leich­tig­keit und Ver­hal­ten­heit, die Expres­si­vi­tät und Pathos aus­schließt und kei­ne for­ma­le Ver­frem­dung und Über­stei­ge­rung not­wen­dig hat. Die Figur wird nicht pro­ble­ma­ti­siert, weder im Aus­druck gestei­gert noch for­mal ver­frem­det. Es gelingt ihr, den Schein der rea­len Situa­ti­on in ein „Schei­nen“ zu ver­wan­deln.

Adam Löff­ler | Aug­burg :
„Das Ein­fa­che ist das Rich­ti­ge.“

… als Drechs­ler legt man ein ganz ande­res Holz­la­ger an als ein Tisch­ler, und wenn das lan­ge gehor­te­te, kost­ba­re Mate­ri­al end­lich zur Ver­fü­gung, weiß man, nur eine Chan­ce zu haben. Als Schrei­ner lern­te ich, dass die schöns­te Far­big­keit und die wil­des­te Struk­tur nach einer schlich­ten, ‘poveren‘Form ver­langt, um das Mate­ri­al zu fei­ern…

Sigurd Romp­za | Neunkirchen/Saar :
Kon­zep­tio­nel­le Kost­bar­kei­ten

Die Unter­su­chung und Dar­stel­lung von sinn­li­chen Poten­zia­len ist ein zen­tra­les The­ma in der künst­le­ri­schen Arbeit von Sigurd Romp­za. Sei­ne künst­le­ri­schen Arbei­ten kön­nen gleich­sam als Mate­ria­li­sie­rung der theo­re­ti­schen Pro­zes­se ver­stan­den wer­den. Vor­ran­gig the­ma­ti­siert er „Abläu­fe und Gesetz­mä­ßig­kei­ten der Wahr­neh­mung“.

Wolf Noack | Augs­burg :
Nacht­ge­dan­ken

sind Bil­der mit leuch­ten­den Lini­en aus dunk­ler Tie­fe auf­stei­gend, tan­zend, sich ver­dich­tend, sich wie­der auf­lö­send und ver­sin­kend.
Wie in den Sym­pho­ni­en Gus­tav Mah­lers erklin­gen Töne vor dunk­lem Grund, aus tiefs­ter Tie­fe… wun­der­ba­re Bild­räu­me, wun­der­ba­re Gedan­ken­träu­me.

Dan­ni Schwaag | Bre­men :
Ohrschmuck/Broschen

Der Schmuck von Dan­ni Schwaag hat eine kla­re For­men­spra­che. Aus dem Mate­ri­al Email­le in Kom­bi­na­ti­on mit Perl­mutt, rekon­stru­ier­ten Stei­nen und Acryl­far­be ent­ste­hen Schmu­cku­ni­ka­te. Die Arbei­ten von Dan­ni Schwaag wer­den in inter­na­tio­na­len Gale­ri­en aus­ge­stellt. Sie ist Preis­trä­ge­rin des För­der­prei­ses für ange­wand­te Kunst Bre­men 2013.

Sil­ke Spit­zer | Ber­lin :
Ringe/Schlaufenketten

Die aktu­el­len Bün­del­rin­ge von Sil­ke Spit­zer sind eine Hom­mage an das Rohe, Ech­te und Unmit­tel­ba­re. Die unge­schlif­fe­nen Kris­tal­le uns bekann­ter Edel­stei­ne wir­ken unge­schlif­fen fast wie ein Eis­berg oder ein unbe­kann­tes Mee­res­ge­wächs. Sou­ve­rän auf den Ring „gebün­delt“ ent­ste­hen archi­tek­to­nisch und archa­isch anmu­ten­de Rin­ge.
Foto: Eric Tscher­now

Anke Hen­nig | Dres­den :
Tex­ti­le Schmuck­stü­cke

Die Inspi­ra­ti­on für ihre Schmuck­stü­cke fin­det sie in der tra­di­tio­nel­len tex­ti­len Häkel­ga­l­on­tech­nik — einer Flecht­tech­nik zur Her­stel­lung von Zier­bän­dern. Durch das Expe­ri­men­tie­ren mit ver­schie­dens­ten Fäden in leb­haf­ten Farb­kon­tras­ten, durch eine vari­an­ten­rei­che Form- und Mate­ri­al­spra­che ent­ste­hen drei­di­men­sio­na­le Phan­ta­sie­ge­bil­de mit einer Leich­tig­keit und Trans­pa­renz, die ihren Ursprung kaum mehr erah­nen las­sen.